Montag, 18. September 2017

#WirliebenHörbücher Tag 1 - So fing alles an...





Heute beginnen die Hörbuch-Wochen der #wirliebenhörbücher –Facebookgruppe. Zusammen mit einigen anderen Bloggern habe ich diese Gruppe ins Leben gerufen, um mich mit euch über Hörbücher, Sprecher und alles Mögliche andere rund um Hörbücher auszutauschen. Die Gruppe soll einen lebendigen Austausch zu dem Thema ermöglichen. Und als Einstieg berichten wir euch also die nächsten zwei Wochen über verschiedene Themen. Ich bin nicht an allen Tagen dabei, aber ihr werdet in den nächsten 2 Wochen mehrere Beiträge rund um Hörbücher von mir lesen und in der Facebookgruppe findet ihr dann die Links zu all den anderen tollen Beiträgen.



Als erstes Thema haben wir „So fing alles an…“ gewählt. 

Ich musste nicht lange nachdenken, um mich zu erinnern, wie alles bei mir anfing. So lange höre ich nämlich noch gar keine Hörbücher, genauer gesagt erst seit Ende 2008. Als Kind habe ich Hörspiele gehört, wie wohl  fast jedes Kind meiner Generation. Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg begleiteten mich durch die Kindheit, mein Lieblingshörspiel war „Julchen und die Zaubermaus“, das ich wohl des Namens wegen geschenkt bekam.
Aber nachdem ich dem Alter des grauen Elefanten und der kleinen Hexe entwachsen war, hörte ich nichts mehr. Meine Bücher las ich lieber.

Oliver Rohrbeck auf der Frankfurter Buchmesse 2010
Ich kam gar nicht auf die Idee, dass Hörbücher etwas für mich sein könnten. Doch dann kam die Frankfurter Buchmesse 2008. Ich war dort mit einigen Freunden, die begeisterte Hörbuch- und vor allem auch Hörspielfans waren. Ich selber war ja nie Fan der ???. Aber meine Freunde waren große Fans, und so landete ich bei einer Veranstaltung mit Oliver Rohrbeck, der zusammen mit Kevin Brooks dessen neues Buch „Kissing the Rain“ vorstellte. Kevin Brooks kannte ich vorher nicht, und von Oliver Rohrbeck eigentlich nur den Namen. Aber beide kamen sehr sympathisch herüber und ich hatte viel Spaß bei der Veranstaltung. Ich verließ die Messe trotzdem ohne das Hörbuch, aber es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. 

Und so zog Mitte November 2008 das Hörbuch bei mir ein. Ich habe es total fasziniert gehört.

Kevin Brooks, von dem ich danach einige Bücher gelesen habe, hat einen besonderen Stil. Etwas abgehackt, wiederholend, irgendwie faszinierend. Ich kann verstehen, wenn man nichts mit seinen Werken anfangen kann, aber ich habe sie in mein Herz geschlossen. 
Und gerade in der Umsetzung von Oliver Rohrbeck fand ich „Kissing the Rain“ grandios. Ich bin mir nicht sicher, ob mir die Geschichte auch als Buch gefallen hätte. Das Besondere ist nämlich, dass die Geschichte so lebendig und atmosphärisch durch Oliver Rohrbeck wird. Er klingt wirklich wie der Junge, der die Hauptperson der Geschichte ist. 

Es geht in dem Buch um Mike, einen Jugendlichen, der ein Außenseiter ist und seine Freizeit allein auf einer Autobahnbrücke verbringt. Tag für Tag beobachtet er dort die Autos, bis er eines Tages einen Unfall und einen Mord beobachtet. Ab dem Tag wird alles anders für ihn.

Schon bei der Lesung war ich fasziniert von Oliver Rohrbecks Imitationen der Autogeräusche.

Ab dem Moment war ich also Fan von Hörbüchern. Ich lese immer noch öfter, als dass ich höre und ich höre mehr Hörspiele als Hörbücher, aber ein paar Hörbücher im Jahr müssen sein und ich finde, es gibt Bücher, die sind als Hörbuch sogar noch besser als selbst gelesen.

Hört ihr auch gerne Hörbücher? Wisst ihr noch, womit bei euch alles anfing?

Wenn ihr neugierig auf „Kissing the Rain“ geworden seid, dann könnt ihr natürlich bei Amazon in das Hörbuch hereinhören. Vielleicht ist diese besondere Geschichte ja auch etwas für euch.

Donnerstag, 14. September 2017

Rosita Hoppe – Glück am Meer


Rosita Hoppe – Glück am Meer

 Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag:
CW Niemeyer Buchverlage GmbH
ISBN-13: 978-3827194787















Jule Petersen geht voll und ganz in der Arbeit in ihrer kleinen Pension auf Amrum auf. Männer sind in ihrem Leben kein Thema mehr, seit sie ihre große Liebe verloren hat. Sie ist zufrieden mit dem Leben so wie es ist. Wenn sie nur nicht finanzielle Sorgen hätte, irgendwie laufen die Buchungen in diesem Winter noch schleppender als sonst. Da kommt ein Langzeitgast wie gerufen, auch wenn sie dafür einen Besuch bei ihrer Freundin absagen muss.

Ben möchte sich auf Amrum erholen. Einmal richtig ausspannen und die Ruhe genießen, ehe er beruflich ans andere Ende der Welt muss. Die Pension von Jule scheint da ideal.

Für Jule ist Ben wirklich die Rettung in der Not. Aber schnell wird er viel mehr für sie. Da ist diese unglaubliche Anziehung zwischen ihnen, die beide eigentlich nicht zulassen wollen. Doch das Kribbeln lässt sich nicht verleugnen. Hätte eine Beziehung überhaupt eine Chance? Sind die beiden bereit, sich auf einen anderen Menschen einzulassen? Die Liebesgeschichte steht unter keinem wirklich guten Stern…

 Als großer Fan der nordfriesischen Inseln habe ich mich auf die Reise nach Amrum gefreut. Wenn ich gerade schon nicht wirklich hinfahren kann, dann wenigsten literarisch.
Und Amrum im Winter hat mich gleich verzaubert.

Die Protagonisten waren mir sofort sympathisch. Jule kam bereits in dem Buch „Küsse am Meer“ vor, das steht bei mir noch auf der Leseliste, notwendig ist die Kenntnis dieses Romans aber auf keinen Fall, im ersten Band geht es eher um Jules Freundin Pauline und um Jules Vorgeschichte, alles, was man wissen muss, erfährt man auch im aktuellen Buch.

Jule ist eine fröhliche aber auch verletzliche Frau, vorsichtig, mit Prinzipien und voller Emotionen. Manchmal aufbrausend und immer sehr authentisch. Ich habe sie regelrecht vor mir gesehen und sie hat mich oft zum Schmunzeln gebracht.
Ben dagegen ist einfach super attraktiv und total lieb und freundlich. Man muss ihn in sein Herz schließen!

Die Geschichte zwischen den beiden entwickelt sich langsam und glaubwürdig. Natürlich kommt es, wie in Liebesromanen üblich, immer wieder mal zu Missverständnissen. Was mich aber total begeistert hat, ist, dass diese Missverständnisse recht zeitnah ausgeräumt werden. Aussprachen werden nicht über ewig viele Seiten verschoben, Missverständnisse werden dadurch nicht übermäßig dramatisiert. Die ganze Geschichte ist einfach wie aus dem Leben gegriffen und man hat das Gefühl, man hört einer Freundin zu.

Mir hat die Reise auf die winterliche Insel Amrum wirklich viel Spaß gemacht. Rosita Hoppe ist es gelungen, das Nordseefeeling mit einer schönen Liebesgeschichte zu verbinden, in der Landschaftsbeschreibung und Inselambiente im gleichen Maße wie die Charaktere und ihre Entwicklung überzeugen.

Ich werde die Vorgeschichte „Küsse am Meer“ auf jeden Fall noch lesen und freue mich auf eine weitere Reise ans Meer und in die Pension Jule!

Dienstag, 5. September 2017

Thomas Thiemeyer - Evolution - Die Quelle des Lebens



Thomas Thiemeyer - Evolution - Die Quelle des Lebens

MP3 CD: 603 Minuten
Verlag:
Rubikon Audioverlag
ISBN-13: 978-3945986479
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre






Die Freunde sind bis auf Katta in der Biosphäre angekommen und in Sicherheit. Allerdings liegen Lucie und der Squid im Koma.
GAIA, die oberste Instanz der Biosphäre, bietet den Freunden ein neues Leben in Sicherheit an. Doch während sie versuchen, herauszufinden, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, wieder in ihre Zeit zurückzuspringen, stoßen sie auf Pläne, die sie dazu zwingen, sich noch einmal zu entscheiden, auf welcher Seite sie stehen. Es kommt zu einem letzten Kampf, der über das Fortbestehen der Menschheit entscheiden kann.

Ich war gespannt auf das Ende der Trilogie. Seit Band 1 habe ich darüber nachgedacht, wie es wohl endet. Springen die Jugendlichen zurück in ihre Zeit? Geht das überhaupt? Wie sollten sie da erklären, was passiert ist? Aber wie kann es ein Happy End geben, wenn sie nicht zurück kommen? Kann es dann überhaupt ein Ende geben, das mich als Leser bzw. Hörer glücklich macht?

Nun, ich will hier natürlich nicht verraten, wie die Geschichte endet, aber es ist ein Ende, mit dem ich gut leben kann. Der Weg dorthin ist wieder spannend und voller Verwicklungen und Abenteuer. Manchmal zieht es sich vielleicht ein wenig, aber nicht so, dass es mich gestört hat. Zumal Mark Bremer das Hörbuch wieder grandios spricht, ich hatte das Gefühl hautnah dabei zu sein und alles mitzuerleben. Die Figuren waren alle wieder sehr lebendig und realistisch.

Genauso spannend wie die eigentliche Handlung, der Versuch, zurückzukommen, mit all seinen naturwissenschaftlichen und technischen Details, waren auch in diesem Band wieder die Entwicklungen der Personen und ihrer Beziehungen zueinander. Eine Person konnte mich wieder mit sich versöhnen, andere habe ich noch tiefer in mein Herz geschlossen und dank der neuen Umgebung gab es natürlich auch neue Hauptpersonen, die man näher kennenlernen durfte.

Am Ende ist alles ziemlich groß, ziemlich bombastisch, aber ich empfand es nicht als zu viel, im Gegenteil, für mich war das so ein würdiger Abschluss der Trilogie.

Insgesamt ist es für mich eine empfehlenswerte Trilogie mit tollen Figuren und spannender Handlung, bei der man die Liebe des Autors zu naturwissenschaftlich-technischen Themen merkt, ohne als Leser davon überfordert zu werden. Das Einzige, womit ich etwas Probleme hatte, ist die Tatsache, dass die Jugendlichen sich total schnell mit der Ausnahmesituation abfinden und viel zu gefasst reagieren, aber das hat mir nicht den Spaß an dem Abenteuer der Jugendlichen genommen.

Die Hörbücher der Trilogie kann ich absolut ans Herz legen, denn Mark Bremer schafft es, dass man hautnah dabei ist und die Stunden beim Hören wie im Flug vergehen.

Freitag, 25. August 2017

Briggite Kanitz – Die Herzensammlerin



Briggite Kanitz – Die Herzensammlerin

Taschenbuch: 320 Seiten

Verlag:
Blanvalet Taschenbuch Verlag

ISBN-13: 978-3734102929











Laura ist Besitzerin eines Jagdschlösschens und betreibt dort ein ganz besonderes Hotel. Obwohl sie fest an die Liebe glaubt, heißt ihr Hotel ausgerechnet „Happy Scheidung“ und zusammen mit ihrem Mann, der Rechtsanwalt ist, bietet sie ihren Gästen ein Rundumpaket für Scheidungen an. Ein Wochenende im Hotel, allen Papierkram vorbereiten und Montags werden dann die Papiere unterzeichnet.

Besonders stolz ist Laura allerdings auf die Quote an Scheidungen, die nicht stattfinden. Manches Paar lässt sich am Ende des Wochenendes nämlich doch nicht Scheiden, wagt nach dem Besuch noch einmal einen Neuanfang. Daran sind Lauras herzliche Art und die Herzen, die sie im ganzen Haus verteilt – aus Holz, aus Steinen, aus Handtüchern… - sicher nicht unschuldig.

Das Hotel macht aber auch viel Arbeit, und dann sind da noch ihre pubertierende Tochter, die mitten in einer Gruftie-Phase steckt und ihre Großmutter, die immer wieder vergeblich versucht, sich umzubringen, um mit ihrem Mann wiedervereint zu sein.

Kein Wunder, dass für Lauras Mann Ralf kaum noch Zeit ist. Und so beschließt der, von alledem genug zu haben und setzt sich heimlich ab. Für Laura bricht eine Welt zusammen, aber nach und nach berappelt sie sich. Und zusammen mit ihrer Familie findet sie zurück in ihr Leben und sucht ein neues Konzept für das Hotel. Sogar zwei Verehrer hat sie ziemlich schnell. Doch was will sie wirklich?

Die Bücher von Brigitte Kanitz lese ich immer sehr gerne, weil sie so wunderbar schrullige interessante Protagonisten haben. Hier ist es vor allem die Oma, die sich mit ihrer Vorliebe für Wachholderschnaps und wirklich seltsamen Selbstmordversuchen, die seit Jahren schief gehen, total schnell in mein Herz geschlichen hat. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und hat bei mir viele Lacher ausgelöst.

Aber auch die anderen Protagonisten und ihre Entwicklung habe ich sehr gerne verfolgt. Die mitten in der Pubertät steckende Merle, die aus Prinzip gegen die Eltern und Konventionen rebelliert, die pflichtbewusste Laura, die schon früh Verantwortung übernehmen musste und der eine gewisse Leichtigkeit und Unbeschwertheit fehlt, ihre Schwester Nina, die das genaue Gegenteil ist und sich auf nichts im Leben festlegen möchte, sie alle sind sehr verschieden aber auf ihre Weise sehr liebenswürdig.

Die Geschichte spielt in der idyllischen Lüneburger Heide und bietet so wunderschöne Landschaftsbeschreibungen neben tiefgründigen Gesprächen und vielen witzigen Momenten. Eine tolle Mischung, die mich gut unterhalten hat.

Keine super anspruchsvolle aber eine sehr unterhaltsame Sommerlektüre, die ich weiterempfehlen kann. Bücher von Brigitte Kanitz machen einfach immer wieder Spaß!

Mittwoch, 2. August 2017

Kristina Günak – Das Erbe der Dunkelheit


Kristina Günak – Das Erbe der Dunkelheit
Format: eBook
Seiten: 344 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B074DXM3V









Charlotte Sanders war schon immer besonders. Sie hat gelernt damit zu leben, dass sie mehr wahrnimmt als andere. Warum das so ist, weiß sie allerdings nicht. Bis sie auf ihren Chef Luka van Dyke trifft. Schnell merkt sie, dass auch er anders ist. Er scheint alle Menschen um sich herum zu manipulieren, nur bei ihr klappt das nicht. Und auch wenn sie weiß, dass sie eigentlich Angst vor ihm haben sollte, fühlt sie sich zu ihm hingezogen.
Dann überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich ist nicht nur Charlottes Leben sondern die ganze Welt in Gefahr.
Ich war gespannt auf den Vampirroman von Kristina Günak. Ich lese eher selten Vampirbücher, aber hier war ich wirklich neugierig. Mir war klar, er würde anders sein als die anderen Werke der Autorin, aber da ich alles, was ich von ihr gelesen habe, bisher sehr gemocht habe, war ich zuversichtlich, dass ich auch ihre Vampire mag.
Und so ist es auch. Das Buch ist anders als Kristinas anderen Werke, keine Frage, aber dann irgendwie auch wieder nicht. Die Geschichte ist aktionreicher, die Handlung ist dunkler und gefährlicher, aber gleichzeitig ist da immer wieder Kristina Günaks unverkennbarer Humor. Und auch die Liebe kommt nicht zu kurz, auch wenn es definitiv kein Nackenbeißer ist.
Mir hat die Mischung sehr gut gefallen, und die Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Charlotte war zwar am Anfang etwas unnahbar, aber sie ist eine faszinierende Frau, die ich gerne begleitet habe. Luka dagegen konnte mich gleich in seinen Bann ziehen, dunkel, abweisend und gefährlich und doch gleichzeitig sympathisch. Seine Wandlung im Laufe der Geschichte zu erleben macht einfach nur Spaß.
Die Handlung war wirklich spannend und ich hoffe sehr, dass es weitere Bände geben wird. Denn neben den beiden Hauptfiguren habe ich auch die ganzen Nebenfiguren in mein Herz geschlossen. Sehr gerne würde ich wieder auf die bunte Truppe der Vampire treffen!  

Insgesamt ist es ein Buch, dass mich total in seinen Bann gezogen hat. Charismatisch, spannend, lustig und mitreißend, ich kann es wirklich nur empfehlen! Endlich einmal keine 0815-Geschichte und Vampire, die, auch wenn sie im Prinzip zu den Guten gehören, nicht so weichgespült sind wie in vielen anderen Büchern. Bei diesem Buch sind faszinierende Lesestunden garantiert! 

Mittwoch, 26. Juli 2017

Katie Jay Adams – Ein Sommer fürs Leben


Katie Jay Adams – Ein Sommer fürs Leben
 Format: eBook
Seiten:
ASIN: B0747Z238J

 







Nachdem Emily von ihrem Mann enttäuscht wurde, flüchtet sie Hals über Kopf zurück nach Hause zu ihrem Vater und ihrer Schwester. Statt in New York ist sie auf einmal wieder in einer kalifornischen Kleinstadt und statt Luxusleben warten auf einmal Geldsorgen auf sie. Eins ist klar, es muss ein neuer Job her. Da kommt das Angebot der Red River Winery gerade recht. Dort kann sie Produktmanagerin werden, aber nur, wenn sie vorher das Rezept eines In-Getränks stiehlt. Eigentlich findet Emily das nicht ok, aber irgendwie rutscht sie da hinein und da sie wirklich dringend Geld braucht und der Posten als Produktmanagerin ihr Traumjob ist, fängt sie an, das kleine Weingut, dass das In-Getränk herstellt, auszuspionieren. Dabei entwickelt sich alles allerdings etwas anders als geplant.

Der Roman kommt mit einem sommerlich bunten Cover, das Lust aufs Lesen macht, daher. Und ich war auch total schnell drin in der Geschichte. Emily ist eine sympathische Protagonistin. Sie handelt zwar manchmal etwas dumm und man möchte sie dann schütteln, aber sie steckt auch in einer ganz besonderen Situation und ist ziemlich überfordert. Dass sie es immer wieder schafft, sich in peinliche Situationen zu bringen, ist schlecht für sie aber gut für uns Leser. Ich zumindest habe mich dadurch beim Lesen total gut amüsiert.

Immer wieder trifft Emily bei ihrer Suche nach dem Getränkerezept auf Chris MacGowan, den sie noch aus ihrer Jugend kennt und der früher der beste Freund ihres Mannes war. Ihre Aufeinandertreffen stehen zunächst nicht unter einem guten Stern, aber irgendwie begegnen sie sich immer wieder. Und auch wenn sie es zunächst nicht wirklich wahrhaben wollen, es knistert zwischen ihnen.

Die Geschichte hat mich von Anfang an sehr gut unterhalten, erschien mir zunächst allerdings recht vorhersehbar. Im Laufe des Buches wurde ich dann allerdings das eine oder andere Mal doch überrascht, es gab Wendungen, die ich so nicht vermutet hatte.

Insgesamt ist es eine richtig schöne Sommerlektüre, lustig, romantisch, mit Strandfeeling und etwas Dramatik. Vor allem besticht die Geschichte durch die sympathischen Figuren, neben Emily und Chris ist mir vor allem Emilys kleinere Schwester Kim ans Herz gewachsen. Kim sitzt seit einem Unfall im Rollstuhl, und auch wenn sie dadurch einiges nicht mehr kann und man auch merkt, dass es ihr das manchmal schwerfällt, strahlt sie so viel Lebensfreude und positive Energie aus.

Wer einfach einmal ein paar Stunden abtauchen und Sommerfeeling spüren will, der sollte mit nach Kalifornien kommen. Und am besten stellt man sich dazu einen leckeren Wein oder ein Weinmixgetränk bereit. Denn darauf bekommt man beim Lesen definitiv Lust!

Dienstag, 25. Juli 2017

Neues Logo

An meinem Bloggeburtstag habe ich mir ja vorgenommen, mich endlich um ein neues Logo zu kümmern.
Jetzt habe ich eins, mal sehen, ob es mir auf Dauer gefällt oder noch einmal ein anderes her muss.
An der Hintergrundsfarbe/den Schriftfarben des Blogs werde ich vermutlich noch einmal ein wenig herumspielen. Aber dafür brauche ich etwas mehr zeit und Ruhe.
Den ersten Eindruck bekommt man ja auch so. Also, wie gefällt es euch?