Montag, 2. September 2013

Loveletter Convention – warum man diese Veranstaltung unbedingt besuchen sollte!

Der eine oder andere von euch hat es sicher schon mitbekommen, ich wurde ausgewählt, einer von nur fünf offiziellen Bloggern der Loveletter Convention 2014 zu sein. Damit hatte ich absolut nicht gerechnet, umso größer war die Freude, als die Benachrichtigung am Wochenende kam. Wer sich nun fragt, was das für meinen Blog und seine Leser bedeutet, dem kann ich nur sagen: Ganz genau weiß ich das auch noch nicht. Auf jeden Fall werdet ihr hier nun öfter Berichte über die Loveletter Convention lesen können. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, welche Autoren kommen werden und welche Veranstaltungen es geben wird. Außerdem wird es sicher die eine oder andere Aktion rund um meine Lieblingsliteraurveranstaltung geben.

Den Anfang möchte ich heute mit einem Bericht machen, mit dem ich euch einfach Lust auf die Convention machen möchte. Meine Eindrücke von diesem Jahr könnt ihr hier ja bereits nachlesen. Und die zeigen euch hoffentlich schon, wie viel Spaß man bei der Loveletter Convention hat. Aber ich bin mir sicher, es gibt den einen oder anderen, der sagt, dass diese Veranstaltung nichts für ihn ist, weil er keine oder kaum Liebesromane liest. Und das ist der Punkt, an dem ich ansetzen und widersprechen möchte. OK, ich lese hin und wieder Liebesromane. Gerade die, die in Richtung Chick-Lit gehen, machen mir viel Spaß und manchmal verschlinge ich auch so richtig schöne kitschige Schnulzen. Außerdem mag ich Jugendbücher, die ja oft von der großen ersten Liebe handeln. 
Ich habe das Loveletter Magazin seit einigen Jahren abonniert, und so verfolge ich die Entwicklungen auf dem Liebesromanmarkt. Ich finde es immer wieder spannend, zu sehen, wie breit gefächert der Bereich der Liebesromane ist. Neben den bereits von mir benannten Subgenres gibt es z.B. unglaublich viele erotische Liebesromane und die Liebesgeschichten, die im Bereich der Fantasy spielen, Geschichten mit Vampiren, Gestaltenwandlern oder anderen Fabelwesen. Und das sind Bereiche, die ich so gut wie gar nicht lese.

Als in der Zeitschrift die erste Convention angekündigt wurde, hatte ich gleich Lust, hinzufahren. Ich war aber auch etwas skeptisch, eben weil ich ja gar nicht so viele Liebesromane und Liebesromanautoren kenne. Trotzdem entschloss ich mich 2012 nach Berlin zu fahren, und das war eine Entscheidung, die ich nicht bereut habe. Ich war ziemlich aufgeregt, als ich mich auf den Weg machte und zweifelte etwas daran, ob ich wirklich Spaß haben würde. Schließlich hatte sich beim Anschauen des endgültigen Programmes herausgestellt, dass ich tatsächlich von keiner einzigen der anwesenden Autorinnen schon etwas gelesen hatte. Von manchen hatte ich schon gehört, viele waren mir gänzlich unbekannt. Aber als die Veranstaltung anfing, wurden meine Bedenken schnell zerstreut. Im Gegensatz zu den großen Buchmessen in Leipzig und Frankfurt, die recht unpersönlich sind, besticht die Loveletter Convention durch ihre Atmosphäre. Sie ist total familiär und bietet Autoren zum anfassen. Neben Lesungen gibt es auch Diskussionsrunden, Workshops, Blind Dates und lustige Spiele. Selbst wenn man wie ich die Autoren, die Bücher, ja eigentlich nicht einmal wirklich die Sub-Genres kennt, so macht das gar nichts. Natürlich gibt es einige Veranstaltungen, wo es um Themen wie Alphahelden im Liebesroman, erotische Geschichten, die Anziehungskraft von Gestaltenwandlern oder Historicals geht, die einen nicht unbedingt interessieren, wenn man die entsprechenden Subgenres nicht liest. Aber es gibt genug Veranstaltungen, die einem auch dann Spaß machen, wenn man die Autoren und Bücher nicht kennt. Allgemeinere Themen rund um die Arbeit von Autoren oder die Arbeit im Verlag, Diskussionsrunden mit Übersetzern, Veranstaltungen darüber, wie man Schauplätze findet, wie man sich in diese hineinversetzt beim Schreiben und vieles andere mehr wartet auf die Besucher. Es ist auf jeden Fall auch genug für den Nichtliebesromanleser dabei. Und auch wenn man die Autoren nicht kennt, so macht es total viel Spaß, einfach einmal mit ihnen zu plauschen, sei es bei einem Blind Date oder beim Kaffeetrinken in einer Pause.

Bei der gesamten Veranstaltung hat man das Gefühl, in einer großen Familie gelandet zu sein. Überall um einen herum sind glückliche Gesichter von Bücherwürmern, es herrscht eine total entspannte Atmosphäre und ich bin mir sicher nicht nur ich sondern fast jeder Besucher hat auf der Veranstaltung neue Kontakte geknüpft – zu Autoren und zu anderen Buchliebhabern.
Ich könnte wirklich ewig weiterschwärmen, aber ich höre jetzt erst einmal auf. Ich werde ja in Zukunft noch öfter die Gelegenheit haben, euch über die Loveletter Convention vollzutexten. Fürs Erste soll es das also gewesen sein und ich würde mich freuen, wenn ich dem einen oder anderen, der vielleicht noch skeptisch war, ob die Veranstaltung etwas für ihn ist, die Zweifel nehmen konnte! Ich würde mich freuen, euch alle im Mai 2014 in Berlin zu treffen!

Wer noch nähere Informationen haben möchte, der wird natürlich nicht nur hier auf meinem Blog auf dem Laufenden gehalten sondern der kann und sollte auch einmal  auf der offiziellen Homepage http://loveletterconvention.com vorbeischauen.

Kommentare:

  1. Ich kann Dir nur zustimmen, denn ich war 2013 das erste Mal auf der LLC (und vorher noch nie auf einer Buchmesse o.ä.) und kannte ich Vorfeld auch kaum eine der Autorinnen bzw. habe bis dahin auch nur selten "Liebesromane" gelesen. Es war jedoch ein tolles Erlebnis und ich hatte viel Spaß bei den Lesungen, Podiumsdiskussionen etc. und habe einige tolle neue Anregungen für Bücher / Autoren mitgenommen.

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    1. Ich habe ja gerade 5 Tage Buchmesse hinter mir und habe wieder festgestellt, wie viel entspannter und netter die LLC ist!

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