Donnerstag, 31. Oktober 2013

Nora Lämmermann und Simone Höft - Landluft für Anfänger - 01: Großstadtmädchen haben's schwer

Nora Lämmermann und Simone Höft - Landluft für Anfänger - 01: Großstadtmädchen haben's schwer
E-Book: 87 Seiten 
ISBN: 978-3-8387-4753-8















Landluft für Anfänger ist ein digitaler Serienroman. 1 Jahr lang soll er die Leser begleiten, denn jeden Monat wird eine von insgesamt 12 Folgen als eBook erscheinen. In dem Roman geht es um zwei sehr ungleiche Halbschwestern. Mia ist 33 Jahre alt, quirlig und chaotisch. Iris dagegen ist 11 Jahre älter und eine absolut mustergültige Karrierefrau, Ehefrau und Mutter. Ihr Leben scheint perfekt. Auf den ersten Blick haben die zwei Frauen absolut nichts gemeinsam. Auf den zweiten auch nicht, außer ihrem Vater. Und damit natürlich auch ihre Großmutter. Genau diese Großmutter ist der Grund, warum es den Roman gibt. Denn sie ist tot, und den Hof hat sie den beiden Halbgeschwistern vermacht. So treffen sich Mia und Iris mitten im Spreewald in ihrem Haus. Das liegt übrigens sehr idyllisch auf einer kleinen Insel in der Spree. Und das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft, die den beiden nicht gefällt. Werden sie sich zusammenraufen und Lösungen für all ihre Probleme finden?

In der ersten Folge lernt man die beiden Protagonisten erst einmal kennen. Da ist also die quirlige Mia, die mir gleich sympathisch war. Und dann ist da Iris, das ziemliche Gegenteil. Ich muss sagen, Iris hat es mir beim Lesen schwer gemacht, sie zu mögen. So wirklich ist es mir bis zum Ende nicht gelungen. Zwar ist das Leben von Iris längst nicht so perfekt, wie sie selbst bis vor kurzem noch glaubte, doch hat ihr das bei mir nur Mitleid aber keine wirkliche Sympathie eingebracht. Dieser erste Teil des Buches ist ja aber auch recht kurz, gut möglich, dass die Sympathie in Teil 2 dann wächst. Allgemein habe ich etwas gebraucht, um in die Geschichte hereinzufinden. Das liegt vielleicht auch daran, dass in ziemlich schnellen Wechseln aus der Sicht von Mia und Iris erzählt wird. Zwar lässt es sich dank unterschiedlicher Schriftarten gut unterscheiden, wer gerade erzählt, aber vor allem am Anfang, wenn die beiden sich noch an unterschiedlichen Orten aufhalten, war es zum Teil etwas anstrengend, so oft umzuschalten zwischen den beiden Perspektiven. Andererseits wird die Geschichte dadurch sehr lebendig. Ich denke, wenn Iris und Mia in den nächsten Teilen  meist am gleichen Ort sind, wird diese Schreibweise besser zur Geltung bekommen.
Bei der Beschreibung des Buches habe ich übrigens eine recht witzige Geschichte erwartet, dies hat sich bisher nur zum Teil erfüllt. Zwar lässt auch der erste Teil immer mal wieder Humor durchblitzen, ich denke aber, dass dies in den nächsten Teilen noch deutlich stärker der Fall sein wird. Teil 1 ist halt doch hauptsächlich dafür da, die beiden Hauptpersonen und ihre Lebensumstände einzuführen.


Insgesamt muss ich sagen, die 87 Seiten lesen sich schnell weg und machen Lust auf mehr. Zwar gebe ich diesem ersten Teil nur gute 3 Sterne, trotzdem hat er es geschafft, mich neugierig auf die weiteren Teile zu machen. Nach der Einführung, die hauptsächlich in Großstädten spielte, freue ich mich jetzt darauf, Ende November zu erfahren, was Mia und Iris auf dem Land erleben!

Freitag, 25. Oktober 2013

Andrea Bannert – Clyátomon: Die Schlacht um die versunkenen Reiche

  • Andrea Bannert – Clyátomon: Die Schlacht um die versunkenen Reiche
  • Taschenbuch: 372 Seiten
  • Verlag: Candela
  • ISBN-13: 978-3942635172











Auch wenn sie alle drei in München studieren, kennen sich Marc, Manuela und Andreas nicht. Das ändert sich, als sie gemeinsam einen Tauchkurs auf Gran Canaria machen. Dort entdecken sie immer mehr Gemeinsamkeiten. Alle drei sind Findelkinder, gefunden wurden sie alle am gleichen Tag am Strand von Gran Canaria. Und als wäre das nicht unglaublich genug, treten bei allen gleichzeitig gesundheitliche Probleme auf. Husten, Atemnot und Alpträume,  irgendetwas stimmt nicht mit den drei. Was das ist, das können sie sich lange nicht erklären. Doch dann, an ihrem 21. Geburtstag, setzt plötzlich eine unglaubliche Verwandlung ein. Ihnen wachsen Schwimmhäute und Kiemen, sie verwandeln sich in Meermenschen. Und auf einmal sind sie mitten drin in einem spannenden Abenteuer im Meer. Dort gibt es drei Reiche, die tief unten am Meeresboden liegen. Seit 21 Jahren herrscht Krieg zwischen den Reichen. Krieg, der nur auf eine Art und Weise beendet werden kann: Mit dem Clyátomon, einem magischen Stein. Diesen müssen die drei Freunde unbedingt finden. Ob ihnen das gelingt und welche Gefahren unter Wasser alles lauern, das sollte jeder selbst herausfinden. Kommt mit in eine faszinierend Unterwasserwelt, lasst euch verzaubern und in den Bann ziehen!

Ich muss sagen, ich bin keine besonders große Wasserratte. Schwimmen ist nicht wirklich meine Leidenschaft und ein Tauchschein reizt mich so gar nicht. Trotzdem habe ich mich auf die Reise nach Atlantis begeben und dies nicht bereut. Andrea Bannert schreibt unglaublich lebendig und bildhaft. Ich war hautnah dabei und hatte das Gefühl, mit durch die Unterwasserwelt zu schwimmen, die fremden Reiche zu erkunden, zu staunen und zu lernen. Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben, es sind richtig greifbare Personen mit Stärken und Schwächen. Manuela, Marc und Andreas habe ich schnell in mein Herz geschlossen und dann mit ihnen mitgerätselt und mitgelitten. Ihre Geschichte ist unglaublich spannend und das ganze Buch ist sehr abwechslungsreich. Es bietet eine interessante Mischung, die es nie langweilig werden lässt. Schließlich hat man eine fremde Welt zum erkunden und bestaunen voller fremder Wesen, Kriege und Schlachten, Gefahren, aber auch spannende Sagen und Legenden. Dazu Liebe und Freundschaft, Verehrung und Hass. Eine emotionale Geschichte, die ich kaum aus der Hand legen konnte.
Es war mein erstes Buch von Andrea Bannert aber sicher nicht das letzte. Ihr lebendiger Schreibstil hat mich wirklich begeistert und ich werde sicher weitere Abenteuer aus ihrer Feder miterleben!

Clyátomon – die etwas andere Atlantisgeschichte. Kommt mit in eine faszinierende Unterwasserwelt, in der viele Gefahren, aber auch Freundschaften und die große Liebe warten!

Freitag, 18. Oktober 2013

M.C. Beaton - Agatha Raisin und der tote Richter


M.C. Beaton - Agatha Raisin und der tote Richter
Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN-13: 978-3404168286













Die Krimireihe rund um Agatha Raisin ist eine Reihe, die dem Genre cozy mysteries zuzuordnen ist. Es ist also eine Krimireihe, die in einem kleinen Dorf spielt und von schrulligen Dorfbewohnern und einer außergewöhnlichen Amateurdetektivin lebt.
Im englischsprachigen Bereich erschien der erste Band vor 20 Jahren, inzwischen sind 24 Abenteuer rund um Agatha Raisin erschienen. Wir mussten also ziemlich lange auf diese Reihe warten, doch das Warten hat sich gelohnt.
Worum es geht? Nun, es geht um Agatha Raisin, die mit Anfang 50 genug vom Arbeitsleben hat und ihre Londoner Werbeagentur verkauft. Sie zieht nach Carsely, ein kleines Dorf in den Cotswolds. Dort hofft sie auf ein ruhiges Leben in ihrem Cottage. Allerdings merkt sie schnell, dass das Dorf sie nicht mit offenen Armen empfängt. Bisher dachte sie immer, keine Freunde zu brauchen, aber jetzt sehnt sie sich doch nach etwas Anerkennung und Kontakt. Und so beschließt sie, beim dörflichen Backwettbewerb mitzumachen und ihn zu gewinnen. Da sie gar nicht backen und kochen kann, besorgt sie eine Quiche aus einem Londoner Feinkostladen. Den Wettbewerb gewinnt sie nicht, aber dafür ist plötzlich der Juror tot. Ermordet durch ihre Quiche. Damit steigt Agathas ansehen im Dorf nicht und auf einmal hat sie alle Hände voll damit zu tun, ihre Unschuld zu beweisen.

Agatha Raisin ist eine ungewöhnliche Heldin. Cozy mysteries haben ja eigentlich immer Laienermittler, aber meist sind diese sehr sympathische Frauen. Agatha dagegen macht es nicht nur dem Dorf sondern auch dem Leser schwer, sie zu mögen. Eigenbrötlerisch, besserwisserisch, einfach kein bisschen liebenswert kommt sie daher. Und trotzdem macht es Spaß, ihre Geschichte zu verfolgen. Im Laufe des Buches wandelt sie sich auch zumindest ein wenig und lebt sich etwas im Dorf ein. Ihr Weg in die Dorfgemeinschaft ist sicher noch nicht zu Ende, aber sie ist ein Stück vorangekommen und am Ende blieb ich mit Lust auf weitere Geschichten zurück. Ich bin wirklich gespannt, wie Agatha sich weiterentwickelt.

Wer cozy mysteries, das Leben in englischen Dörfern und etwas kauzige Personen mag, der kann mit dieser Reihe auf jeden Fall viel Spaß haben. Fiel mir der Einstieg auch etwas schwer, so kann ich mir gut vorstellen, dass die Reihe von Band zu Band besser wird. Ich hoffe, dass diese Reihe Erfolg in Deutschland haben wird. Hier hat es das Genre ja meistens leider recht schwer.

Dienstag, 15. Oktober 2013

Landpaket - Kraut und Rübchen von Elke Pistor ist da

Elke Pistor hatte vor kurzem eine Aktion, bei der 25 Landpakete rund um ihren neuen Regionalkrimi "Kraut und Rübchen" verlost wurden. Die Kurzbeschreibung sprach mich total an, das Buch klingt nach einem Krimi ganz nach meinem Geschmack. Lustig, unblutig, voller schrulliger Personen, doch lest doch einfach selbst. Hier ist der Klappentext:


Was macht man, wenn sich herausstellt, dass die eigene Urahnin eine Serienmörderin war? Noch dazu eine, die sich aufgrund der sorgsamen Auswahl ihrer Opfer allergrößter Beliebtheit erfreute? Als Journalistin Katharina Rübchen auf dem geerbten Familienbauernhof in Kleinhaulmbach alte Aufzeichnungen findet, stellen sich einige Probleme: Die Dörfler bangen um lange gewahrte Geheimnisse, ihr Chefredakteur drängt auf die große Story, und die hofeigene anarchistische Ziegenherde macht, was sie will. Und dann ist da noch dieser Tierarzt, der deutlich mehr Interesse an Katharina als an ihren vierbeinigen Mitbewohnern hat.
 Wie gesagt, das Buch klingt einfach witzig und so habe ich mich um eines der Pakete beworben. Und heute fand ich dann beim Heimkommen tatsächlich ein Landpaket vor meiner Tür!
Rezensionsexemplare habe ich in den letzten Jahren schon einige bekommen, aber noch keines davon war in einem so liebevoll zusammengestellten Paket gekommen. Denn mich erwartete nicht nur das Buch, nein, es lagen auch so einige kleine Überraschungen bei. 





Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, gab es neben dem Buch auch noch zwei Teebeutel mit angeblich ungiftigen Kräutertee, einen Tontopf, ein Samentütchen und echte Landerde. Natürlich habe ich die Samen gleich eingepflanzt (auch wenn ja eigentlich die völlig falsche Jahreszeit ist, aber vielleicht klappt es ja trotzdem). Ich bin gespannt, ob ich mit der Rezension zusammen dann auch ein Foto der gekeimten Samen bieten kann. Das heißt, falls es jemals zu einer Rezension kommt. Denn vielleicht war der Tee ja doch vergiftet? 

Montag, 14. Oktober 2013

Frankfurter Buchmesse 2013


Am 8.10.war es endlich wieder soweit, die Buchmesse stand vor der Tür. Auch wenn die Hallen sich erst am Mittwoch für die Fachbesucher öffneten, so gab es doch schon einen ersten Programmpunkt am Dienstagabend. Nach letztem Jahr hatten Anette, die Gründerin des Katze mit Buch – Blogs, der uns Lies&Lauschies so nett aufgenommen hat nach der Schließung unseres Stammforums, und ich uns entschlossen, erneut zur feierlichen Eröffnung zu gehen. Letztes Jahr war die nämlich erstaunlich interessant. Also trafen wir uns gegen halb 5 vor der Messe. Früh genug, wie wir glaubten, war der Veranstaltungsort doch eigentlich nur wenige Schritte entfernt.
Eigentlich… Leider hatten sie den direkten Zugang gesperrt und wir kamen in den Genuss, einmal quer durch die Messe zu laufen. Wir kamen aber gerade noch rechtzeitig an und konnten nach der Taschenkontrolle noch 2 Sitzplätze in der letzten Reihe ergattern. Und dann ging es auch schon los. Natürlich sprachen wieder Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, der Vorsteher des Börsenvereins des deutschen Buchhandels und Juergen Boos, der Direktor der Buchmesse. Und auch der Oberbürgermeister von Frankfurt, der hessische Ministerpräsident und unser Außenminister Guido Westerwelle kamen zu Wort. Interessanter als die Reden der deutschen Politiker waren natürlich die der Gastredner. Mit Luiz Ruffato und Ana Maria Machado kamen zwei Schriftsteller aus dem Gastland Brasilien zu Wort. Die Reden waren nicht schlecht, ich muss aber ehrlich sagen, die der neuseeländischen Redner im Jahr davor fand ich interessanter.
Bei den Brasilianern war aber vor allem Herr Ruffato anscheinend sehr beliebt, er bekam standing ovations. Die hätte sich der Vize-Präsident Michel Temer sicher auch gewünscht, aber für ihn gab es nach seiner (sehr ausschweifenden) Rede, nach der ich viel über ihn weiß, mehr als ich jemals wollte, Buh-Rufe von den anwesenden Brasilianern. Beliebt scheint er nicht zu sein, zumindest nicht bei Schriftstellern. Und dabei hat er selbst ein Lyrik-Buch veröffentlicht, wie er mehrmals erwähnte.
Nach den Reden, die leider länger als angekündigt dauerten, ging es dann rüber zur Halle des Gastlandes. Die bestand aus feuerfesten Pappkartons, die so bedruckt waren, dass sie Bilder ergaben.
Leider gab es keine Präsentationen, es wurden lediglich Getränke und Häppchen gereicht. Die Maori-Tänze im Jahr davor waren deutlich eindrucksvoller. Allerdings war dieses Jahr endlich mal Platz in der Halle, letztes Jahr war es dank der Wasserflächen schon recht eng.







Jetzt war die Buchmesse also offiziell eröffnet und der erste Tag konnte kommen. So gegen 10 stürzte ich mich Mittwoch ins Messegetummel. Der erste Termin bei einem Verlag war erst um 12, und so nutzte ich die Zeit, die Halle 3.0 zu erkunden. Auch für die Halle 3.1 fand ich später noch etwas Zeit und ein Treffen mit einer lieben Freundin gab es an diesem Tag außerdem noch. Alles in allem ein entspannter Messestart, der richtig viel Spaß machte. Hier ein paar Eindrücke:





Axel Scheffler 
Philip Ardagh 


Mein Blogname, gestaltet vom Illumaten :)

Am Donnerstag hieß es etwas früher aufstehen, denn unser erster Termin war bereits um 10. Aber das frühe aufstehen hat sich gelohnt, wir konnten einige schöne Leserunden und Aktionen für die Katze mit Buch klarmachen! Schaut in nächster Zeit unbedingt mal im Forum vorbei!
Nach einem weiteren Verlagstermin stand ein sehr lustiges Treffen mit Karsten Schäfer und  Peter Laupenmühlen an, die demnächst die erste Folge der  Kinderhörspielreihe „Stadtgeschichten mit Harry und Waldemar“ herausbringen. Schaut doch mal auf der Facebookseite vorbei. Ich bin sehr gespannt und schon jetzt total verliebt in die Zeichnungen. Wenn das Hörspiel erschienen ist, werdet ihr hier natürlich mehr darüber erfahren.


Wie im Flug war der Nachmittag mit den beiden vergangen und bald stand schon der letzte Programmpunkt des Tages an, die Beltz-Standparty. Die macht einfach jedes Jahr wieder Spaß!


Freitag war dann der Tag mit dem vollsten Programm. An fing er zwar auch erst um 11, aber dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst gab es das Bloggertreffen bei Randomhouse. Das war eine sehr volle aber auch sehr schöne Veranstaltung. Ein großer Haufen Blogger war angemeldet, wurde mit Namensschildern versehen und durfte sich dann auf verschiedene Autoren und Verlagsmitarbeiter stürzen und diese Löchern. Zunächst etwas schüchtern lauschte ich Unterhaltungen mit Bernhard Hennen, wurde dann aber mutiger und plauschte mit Christoph Lode (oh, sorry, inzwischen ja Daniel Wolf), den ich bereits von früheren Messen und von Leserunden kenne und der mir am Ende sogar sein signiertes Buch schenkte (danke, Christoph!), mit Beate Maxian, einer mir bis dahin unbekannten Krimiautorin und mit Frauke Scheunemann. Außerdem hatte ich ein wirklich interessantes und nettes Gespräch mit einer Lektorin vom Diana-Verlag. Wir haben die Zeit genutzt, um gemeinsam von Kristina Günak … äh… Steffan und ihren Büchern zu schwärmen. Ich freue mich schon auf das neue Buch nächsten Sommer!

Christoph Lode




















Außerdem war das Bloggertreffen natürlich ideal, um ein paar Bloggerkollegen zu treffen und es entstanden schnell Diskussionen und nette Unterhaltungen. Die Zeit verging wie im Fluge und  schon musste ich mich auf den Weg machen zum nächsten Programmpunkt. Ich wollte Gabriella Engelmann vor ihrer Signierstunde, zu der ich leider nicht kommen konnte, treffen. Zwar musste ich etwas warten, aber dann konnten wir doch noch zumindest kurz in den Arm nehmen und etwas plauschen. Es macht einfach immer wieder Spaß, Gabriella zu treffen!

Gabriella Engelmann und ich




















Nach 2 weiteren Terminen mit Verlagen, die ihr neues Programm vorstellten, schlenderte ich durch die Halle und traf auf Natalie von mem o ries, die sich gerade unter anderem mit Sina Berwald traf. So kam dann auch ich zu einer kurzen Unterhaltung mit Sina und irgendwo muss es auch noch ein Foto davon geben.
Danach stand die Signierstunde von Antje Szillat auf meinem Programm. Ihr kleiner Halbindianer Tohu Wabohu war tatsächlich das einzige Buch, das ich zum Signieren mit auf die Messe genommen habe. Jetzt trägt es also Antjes Unterschrift und ich habe mich gefreut, Antje mal persönlich zu treffen.

Antje Szillat




















Bis zu meinem letzten Termin des Tages war dann noch Zeit und die wurde mir durch Michèle von Elchi’s World of Books vertrieben, die ich bei Antje getroffen habe. Es war schön, sie kennenzulernen, vor allem, weil sie gar nicht so weit von mir entfernt wohnt. Da werden hoffentlich noch weitere Treffen und vielleicht gemeinsame Veranstaltungsbesuche folgen.

Samstag war meine Buchmesselust zugegebenermaßen nur noch gering, so langsam siegte die Erschöpfung. Aber da muss man halt durch als Messebesucher. Und so ging es auch da wieder gegen 10 auf die Messe. Die Hallen waren voll, denn jetzt war die Messe ja für alle Besucher offen. Tapfer kämpfte ich mich durch die Massen in Halle 3 zu meinem einzigen Verlagstermin des Tages. Danach ging es dann geschwind zur anderen Seite des Messegeländes, denn als nächster Programmpunkt stand ein Bloggertreffen bei Chicken House in Halle 8 an. Das Treffen war total interessant, war doch der Gründer von Chicken House England, Barry Cunningham, anwesend. Wem der Name nichts sagt, das ist der Entdecker von J.K. Rowling, und auch der, der Cornelia Funke nach England brachte. Und ein sehr lustiger und sympathischer Mann. Er erzählte aus seinem Verlagsalltag und stand für Fragen bereit. Außerdem spielten wir noch ein englisches Partyspiel und  bekamen am Ende alle ein Buch geschenkt. Eine sehr gelungene Veranstaltung, die richtig Spaß gemacht hat!





















Nach einem Abstecher zum Shoppen bei „The company called if“ (ich liebe die Lesezeichen von ihnen!) ging es zurück in Halle 3 ins große Gedränge. Meine Energie für die Messe sank, deswegen machte ich es mir bei Thienemann gemütlich, wo 1,5 Stunden später das Meet&Greet mit Kim Winter stattfinden sollte. So nach und nach trudelten dort bekannte Gesichter ein und auch Desiree von Romantic Bok Fan, wie ich eine offizielle Bloggerin der LLC, konnte ich kennen lernen.
Das Meet&Greet war dann wieder richtig toll. Kim ist einfach total sympathisch!


Kim Winter




















Sonntag tendierte meine Messelust und Energie gegen Null, aber ein Termin stand noch auf dem Programm, weshalb ich einen letzten Ausflug zur Messe machte. Danach war ich dann froh, der Messe für dieses Jahr den Rücken zu kehren. Aber nächstes Jahr, da komme ich wieder! Ich freue mich schon jetzt darauf!
  


Dienstag, 8. Oktober 2013

Sarah Ockler - Verlieb dich nie in einen Vargas


Sarah Ockler - Verlieb dich nie in einen Vargas
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: cbt
ISBN-13: 978-3570162729
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren








Jude Hernandez ist die jüngste von 4 Schwestern. Während alle ihre Schwestern bereits von zu Hause ausgezogen sind, verbringt sie einen letzten Sommer zu Hause, den Sommer, bevor das College für sie beginnt. Eigentlich sollte dieser Sommer ein ausgelassener unbeschwerter Sommer sein, einer, den man mit seinen Freundinnen verbringt und von einer Party auf die nächste geht. Für Juju ist dieser Sommer leider ganz anders. Denn Jujus Vater ist an frühzeitigem Alzheimer erkrankt. Und Juju ist fest entschlossen, sich diesen einen Sommer um ihren Vater zu kümmern, um gegen den Dämon zu kämpfen, um alles zu tun, was sie kann, um die Erkrankung vielleicht doch noch aufzuhalten. Ein Teil ihres Planes dabei ist es, die alte Harley ihres Vaters zusammen mit ihm zu reparieren. Denn auch wenn Judes Dad immer mehr alltägliche Sachen vergisst, von seiner Tour mit der Harley als junger Mann kann er alles erzählen. Jude braucht also einen Mechaniker, der ihnen hilft. Die Werkstatt, die sie deswegen aufsuchen, vermittelt ihn auch einen. Es gibt dabei allerdings ein großes Problem. Denn der einzige Mechaniker, den sie bekommen können, ist ausgerechnet Emilio Vargas. Und wenn Jude eines in ihrem Leben gelernt hat, dann dieses: „Verlieb dich nie in einen Vargas“. Genauer gesagt musste sie da sogar einen Eid drauf schwören, nachdem zwei ihrer Schwestern das Herz von Emilios Brüdern gebrochen wurde. Nun ist Emilio Vargas also die einzige Chance, ihrem Vater zu helfen. Und Juju beschließt, dass Emilio anstellen ja etwas anderes ist als sich in einen Vargas zu verlieben. Ihre Schwestern sollen davon trotzdem niemals erfahren. Doch kann das gut gehen?
 „Verlieb dich nie in einen Vargas“ ist eine unglaublich berührende Geschichte. Das Cover, das meiner Meinung nach nicht wirklich passt, verspricht eine unbeschwerte lustige Teenie-Liebesgeschichte. Natürlich bekommt man eine Liebesgeschichte, doch die ist keinesfalls das Hauptthema des Buches. Vielmehr steht die Krankheit des Vaters im Vordergrund und Jujus Weg, damit umzugehen. Natürlich ist es schwer für ein 17jähriges Mädchen, die Krankheit des Vaters zu akzeptieren und den Verfall mit anzusehen. Noch schlimmer ist es, weil der ganze Ort und auch ihre Freundinnen sich immer weiter von der Familie zurückziehen. Jude muss unglaubliches leisten, ihren Vater beruhigen, wenn er Aussetzer hat, mit ihren Ängsten klarkommen, immer aufpassen, stark sein… Ihr wird viel abverlangt und ihre Gefühle werden sehr glaubwürdig geschildert. Ich habe richtig mit ihr mitgelitten. Das Buch ist ein recht ruhiges Buch, ohne viel Action, die Handlung plätschert so vor sich hin. Traurige und lustige Momente wechseln sich ab. Mich hat das Buch heulend und nachdenklich zurückgelassen. Ein sehr bewegendes Buch, das ich weiterempfehlen kann und will. Ein Buch voller Tiefgang!

Samstag, 5. Oktober 2013

Auslosung des LLC-Gewinnspiels

Das Gewinnspiel ist vorbei und ich möchte danke sagen für viele tolle Buchtipps. Ich werde sie mir alle noch einmal in Ruhe anschauen und das eine oder andere Buch wird sicher bald auf meinem SUB einziehen.

Den Vormittag habe ich genutzt, um die Auslosung durchzuführen. Alle, die nicht gewonnen haben, müssen aber nicht traurig sein. Denn auch bei den anderen offiziellen Bloggern wird es in den nächsten Wochen oder Monaten Gewinnspiele geben. Schaut einfach immer mal vorbei bei AefKaeys World of BooksKielfederLeontine's Book Realm und Romantic Book Fan!
Und wer dann immer noch kein Glück hat, der sollte einfach die LoveLetter Convention nächstes Jahr besuchen, dann gibt es sicher wieder neue Taschen.

So, aber jetzt möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen, hier sind die Gewinner:























Herzlichen Glückwunsch, Monika S., Natalie B. und Natalie P.!
Eure Adressen werde ich gleich an das Team der LoveLetter Convention weiterleiten, damit ihr schon bald ein schönes Paket bekommt! 

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Lucy Courtenay - Absolut WILD - Die Mini-Tiger sind los


Lucy Courtenay - Absolut WILD - Die Mini-Tiger sind los
Gebundene Ausgabe: 252 Seiten
ISBN-13: 978-3505132681
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 9 - 11 Jahre








Die 11jährigen Zwillinge Taya und Tori haben ein Leben, um das sie viele gleichaltrige beneiden. Ihre Mutter ist Tierpflegerin und zieht immer wieder alle möglichen exotischen Tiere zuhause auf. Besonders aus dem Häuschen sind die beiden, als ihre Mutter zwei Tigerbabys ankündigt. Klar helfen die beiden Mädchen gerne bei der Aufzucht. Allerdings ist ihr Leben nicht nur toll. Vielmehr wird es immer komplizierter. Auf der neuen Schule, auf die sie seit den Ferien gehen, finden sie keine Freunde, das Gehalt der Mutter ist relativ klein und als der Vater dann seinen Job als Tierfotograf verliert, sind die Sorgen groß. Neben dem Familieneinkommen sind dann auch noch die Tiger in Gefahr und es beginnt eine aufregende Rettungsaktion. Können Taya und Tori helfen, die Tiere zu retten?

„Die Mini-Tiger sind los“ ist der erste Band einer Reihe rund um die Zwillinge Taya und Tori. Die Reihe ist konzipiert für Mädchen ab 9 und ich bin mir sicher, sie werden diese Bücher lieben. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich in diesem Alter Bücher verschlungen habe, die in Tierarztfamilien, Tierheimen und ähnlichem spielten. Mein Lieblingsbuch war eins, in dem ein Affe zu Hause bei der Tierarztfamilie aufgezogen wurde. Hätte es diese Bücher der Absolut Wild Reihe damals schon gegeben, ich bin sicher, ich hätte sie geliebt. Und auch jetzt, etwa 20 Jahre später, fühlte ich mich von der Geschichte gut unterhalten. Taya und Tori sind ganz normale 11jährige Mädchen, die sich immer wieder streiten, aber wenn es darauf ankommt, auch zusammenhalten. In der Geschichte  erfährt man einiges über Tiere und Tierschutz, aber auch Mobbing und die Schwierigkeit Freunde zu finden spielen eine große Rolle. Das Ganze ist geschickt in ein spannendes Abenteuer verpackt und ich bin mir sicher, viele Mädchen werden dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können, wenn sie einmal angefangen haben zu lesen.

Das einzige, was ich diesem Buch vorwerfen kann, ist das Ende. Denn das Buch endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger. Am besten hat man Band 2 griffbereit liegen, um gleich weiterlesen zu können, wie es der Familie Wild im Anschluss an dieses erste Abenteuer ergeht. Ich bin auf jeden Fall total neugierig. Band 2 wird sicher noch in meinem Bücherregal einziehen!