Donnerstag, 7. August 2014

Britta Sabbag – Das Leben ist (k)ein Ponyhof


Britta Sabbag – Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Taschenbuch: 224 Seiten









Antonia ist überzeugt davon, dass ihr Leben perfekt ist. Sie ist erfolgreich im Büro – ja, tatsächlich ist sie kurz davor, die jüngste Partnerin einer bekannten Unternehmensberatung zu werden – und sie führt eine glückliche Beziehung mit ihrem Kollegen Carl. Freizeit ist ein Fremdwort für die 35jährige, aber das macht ihr nichts aus, sie arbeitet schließlich gerne. Und sie ist froh, dem kleinen Dorf, in dem sie aufgewachsen ist, entkommen zu sein.

Dann verdonnert ihre Mutter Antonia plötzlich dazu, auf ihren schrulligen und leicht senilen Stiefvater aufzupassen, während sie eine Jogareise macht. Antonia hat keine Zeit für Walther, aber das ist egal, ihre Mutter ist weg. Und schnell stellt Antonia fest, dass man Walther nicht alleine lassen kann. Bei dem Versuch, ihr Berufsleben mit der Betreuung von Walther unter einen Hut zu bekommen, passieren so manche Katastrophen. Walther hat nämlich immer wieder neue Ideen und stellt Antonias Leben gehörig auf den Kopf. Aber ist das wirklich schlecht? Vielleicht ist es an der Zeit, dass Antonia den roten Faden ihres Lebens verliert und sich einen neuen sucht. Das Leben kann so bunt sein…


Auf der LoveLetter Convention 2014 durfte ich Britta Sabbag kennenlernen und sogar interviewen. Sie ist eine mega sympathische und total lustige Person und ich war sehr gespannt auf ihr Buch. Nun habe ich den Ponyhof endlich gelesen und bin begeistert.


Das Buch ist voller komischer Momente, so dass man beim Lesen viel zu lachen hat. Gleichzeitig ist es warmherzig und voller guter Botschaften. Über das Hauptmotto – „Wenn du mal den roten Faden verloren hast, halte nach einem anderen Ausschau – vielleicht ist deiner bunt!“ – lohnt es sich, einmal nachzudenken. Und während Antonia nach und nach ihr Leben überdenkt, kann man selbst auch einmal in sich gehen und Bilanz ziehen. Ist man glücklich mit dem, was man tut? Hat man Spaß? Oder sollte man etwas ändern? Antonia hat einen Walther, der dafür sorgt, dass sie ihr Leben neu ordnet. Wer keinen Walther hat, der muss das allein schaffen – mit Britta Sabbags Buch kann man sich dafür motivieren und sich vor allem noch einmal richtig schön entspannen, ehe man sich auf die Suche nach den bunten Lebensfäden macht.

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